Menschen tragen eine Erdkugel

Regenwurm-Wanderkompostbeet

 

Für die Kompostierung von Garten- und Küchenabfällen hat sich das von Heinz Erven aus Remagen, einem Pionier des ökologischen Gartenbaues, entwickelte Regenwurmwanderkompostbeet bewährt, weil es einfach und dennoch wirkungsvoll ist. Selbst Laien haben mit dieser Art der Kompostierung keinerlei Schwierigkeiten.

Das Beet besteht aus zwei nebeneinander liegenden Kammern (je 1 m x 1m), die durch eine Lochziegelwand getrennt sind und die ca. 0,60 m tief ins Erdreich gebaut werden. Abfälle werden zunächst nur in eine der Kammern geworfen, in die man am Anfang nur einmal zusätzlich Kompostwürmer einsetzt. Erst wenn die Kammer mit Abfällen verfüllt ist, wirft man Abfälle in die zweite Kammer. Wenn die Regenwürmer aus den Abfällen in Kammer 1 hochwertigen Kompost erzeugt haben, wandern Sie durch die Lochziegelwand nach Kammer 2 um dort ihre Arbeit fortzusetzen. Jetzt kann der fertige Humus aus Kammer 1 entnommen werden und so geht es fortlaufend weiter.

Durch den entsprechenden Schutz zum Erdreich mit Lochziegeln und einer Abdeckung mit feinmaschigem Draht, schafft man einen idealen Lebensraum für die Regen- bzw. Kompostwürmer. Diese vermehren sich dann, vor natürlichen Feinden wie Maulwurf, Kröten, Igel und Vögel geschützt, relativ schnell, vorausgesetzt, man liefert ihnen genug geeignetes Material. Laub, Mist, Salat- und Gemüseabfälle. Besonders beliebt sind bei den Regenwürmern Kaffee- und Teesatz, sowie Zwiebeln und Porree.

Das Foto rechts zeigt wie groß der Bestand an Kompostwürmern innerhalb kürzester Zeit werden kann. 

Ja selbst Rasenschnitt wird verarbeitet. Diesen muß man allerdings zuvor etwas antrocknen lassen und mit Stroh oder Häckselmaterial vermischen. Der Rundumschutz des Kompostbeetes hat noch einen Vorteil. Beklagte bisher so mancher Hobbygärtner, daß in seinem Kompostbeet die ungeliebten Wühlmäuse Nahrung und einen ausgezeichneten Nestplatz gefunden hätten, so wird er nun feststellen, daß diese Wühlmäuse hier nicht mehr anzutreffen sind.

Durch den Einbau des Beetes ins Erdreich werden größere Temperaturschwankungen vermieden. Die Regenwürmer sind dadurch auch an heißen Sommertagen und an kalten Wintertagen aktiv. Der Vollschutz der Regenwürmer und das ausgeglichene Klima führen zu einer wesentlich schnelleren Verarbeitung und von Gestank kann hier keine Rede sein. Auch der Arbeitsumfang des Hobbygärtners wird erheblich reduziert. Fällt doch das Sammeln, das Aufschichten und das Umsetzen der Kompostmiete weg.

Von Zeit zu Zeit braucht nur etwas Algenmehl ins Beet gestreut werden und bei längerer Trockenheit sollte man auch schon das Beet mit etwas Regenwasser begießen. Regenwürmer und die sonstigen Kleinstorganismen sind am besten in der Lage aus den Abfällen wertvollsten Humusdünger zu erzeugen, wie ihn die Chemie wohl kaum anbieten kann.

 

 

Analyse des reifen Humus aus dem Regenwurmwanderkompostbeet

Hier ein Beispiel für die Analyse und eine Bewertung. Sie zeigt, dass diese Form der Kompostierung zu einem hervorragenden Ergebnis führt. 

Wer sich für die Information nebst Bauanleitung interessiert, kann dies bei der Ortsgruppe anfordern.

Info BUND Lemgo

Informationen zum Bezug von Regenwürmern bzw. Kompostwürmern finden Sie hier: http://www.bund-lemgo.de/pflanzenschutz.html

 

Bezugsquellen Kompostwürmer

Anbieter – Deutschland
 
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  Jürgen Brenneisen
  Am Dorfanger 10
  16775 Löwenberger Land            

  Tel.: 033051/25440

                                                  
         
                           
                                
                                           

 

   Kompostwürmer, Wurmhumus